Kärwa-Historie

Elektroautos sind auf der Kirchweih ein Klassiker!

In den letzten Monaten beherrschen Elektroautos die Schlagzeilen in der Presse. Weg mit den Diesel- oder Benzin-Stinkern und nur noch umweltfreundlich fortbewegen mit dem modernen Elektroantrieb. Zwei moderne Autoskooter gastieren wieder auf der Fürther Kärwa und bieten all das, wovon die große Welt im Moment nur träumen kann.
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Fürths fünfte Jahreszeit: Vom Ursprung der Michaelis-Kirchweih
  

Die Fürther Kirchweih kann auf eine langsam gewachsene Tradition verweisen. Das beliebte Fest hat viele eigene Geschichten geschrieben, bis es – und das ist ebenfalls schon viele Jahrhundert her – selbst zu einem wichtigen Bestandteil der Geschichte dieser Stadt geworden ist.
Die Mutter dieser Geschichte ist die zweitälteste Kirche von Fürth, St. Michael, benannt nach dem streitbaren Erzengel.

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Der Erntedankfestzug
  Die Geschichte des Fürther Kirchweihzuges geht auf die Ereignisse der Jahre 1815 bis 1817 zurück. Damals hatten andauernde Missernten immer wieder Hungersnöte mit sich gebracht. Hinzu kam, dass 1815 Naturkatastrophen und marodierende Horden in den Napoleonischen Kriegen dem mittelfränkischen Raum und auch der Stadt Fürth hart zusetzten. 
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Standortfrage
 Die Michaelis-Kirchweih hat im Laufe der Jahrhunderte viele Geschichten geschrieben. Geschichten, die selbst schon wichtige Bestandteile der Fürther Geschichte geworden sind.
Und immer beweisen diese Geschichten: Die Fürtherinnen und Fürther lieben ihre "Kärwa" wie sie ist. Will sie jemand verändern, hat er schlechte Karten.  
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Rivalität
   Heute wird Zusammenarbeit in der Region groß geschrieben, vor allem wenn es um Ökonomie geht. 1739 war das noch etwas anders. Ungemein wurmte es nämlich die Nürnberger Stadtväter, dass so viele ihrer Untertanen der Fürther Kirchweih nicht widerstehen konnten und den Erbfeinden in der Kleeblattstadt alljährlich zur "Kärwa" ein gutes Geschäft bescherten.
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Preisvorstellungen
   Das waren noch Zeiten: Kaum vorstellbar ist, dass man anno 1900 mit "am Fuchszgerla" noch die ganze Kirchweih auf den Kopf stellen konnte. Eine Karussellfahrt kostete damals noch "a Fünferla". Auch ein Sardinenbrot galt als erschwinglich, musste man doch nur "a Zehnerla" investieren. Zum selben Preis gab's das klassische "Kärwa-Grundnahrungsmittel", die Bratwurstsemmel, die deshalb auch "Nikkel-Worschd" genannt wurde.
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  10.00 - 23.00 Uhr

  Sonn- und Feiertage
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  03.10.2010
  10.10.2010
  ieweils 13-18 Uhr

 
Tucher Michaeliskirchweih-Pass 2009