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Studium statt Kärwa: Marktmeister Holger Schreier zieht gen Norden |
 | | Ein bekanntes Gesicht verlässt die Michaelis-Kirchweih: Seit 2004 hat Holger Schreier im Liegenschaftsamt mit der Organisation zu tun und wurde 2005 Marktmeister. Nun will er sich zum Diplom-Verwaltungswirt weiterbilden - und das geht nur mit einem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Hof. Die Fürther Schausteller und Marktleiter André Hollitzer bereiteten ihm eine gebührende Abschiedsfeier. |
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| | Viele Schausteller waren am vergangenen Samstagnachmittag ins "Alte Brathaus" an der Freiheit gekommen, um sich von dem auch in stressigen Situationen freundlich und gelassen wirkenden 33jährigen zu verabschieden.
"Ich gehe mit einem lachenden und einen weinenden Auge", sagt Schreier, "aber in den letzten paar Tagen überwiegt eindeutig das weinende. Ich werde die Kirchweih und alle ihre Akteure schon sehr vermissen!" Zum Trost bekam er nicht nur einen dicken Teddybären überreicht, sondern auch ein Sweatshirt, auf dem die Schausteller dann eigenhändig unterschrieben.
Drei Jahre wird sein Studium an der FH in Hof dauern - allerdings muss er nicht ununterbrochen die Hörsaalbank drücken: Drei Praktika in verschiedenen Ämtern der Stadt Fürth warten während der Studienzeit auf ihn, sodass der Abschied nicht ewig währt. Nach erfolgreichem Abschluss wird Schreier, der ursprünglich aus der Oberpfalz stammt, ebenfalls in seine Wahlheimat zurückkehren - schließlich ist er bereits jetzt städtischer Beamter. Ob er dann allerdings nochmal von Berufs wegen auf die Kirchweih "muss", ist ungewiss.
"Als Kirchweihbesucher komme ich auf jeden Fall", versichert er, "und nächstes Mal hoffentlich mit weiblicher Begleitung. Ich bin nämlich noch ledig und ungebunden, und gerade jetzt, da der Umzug nach Hof ansteht, scheint das auch erst mal so zu bleiben..." | Hat er einen grundlegenden Tipp seinen Nachfolger im Amt? Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen: "Glaub nicht alles was du hörst!" - ohne weitere Kommentare. Schließlich muss man in dieser Position mit einer Menge Menschen zurecht kommen, und neben der Kirchweih gibt es noch ganz andere Herausforderungen. |