Kleeblattstadt erstrahlt in neuem Licht
     Gleich zwei markante Orte der Stadt Fürth erstrahlen an diesem Wochenende in neuem Glanz: In der Fußgängerzone wurden – als I-Tüpfelchen der Ende 2008 abgeschlossenen Neugestaltung – nun auch die neuen Straßenlampen angebracht, und auch das Rathaus zeigt sich rechtzeitig zu Beginn der Kirchweih in neuem Lichterkleid.

In der Fußgängerzone ersetzen die so genannten Wandarmleuchten die früheren zwei- bis dreiflammigen Kugelleuchten und sparen Energie. Dazu kommen noch Fassadenstrahler, die die Eckhäuser und die Einmündungen in die Seitenstraßen betonen. Diese werden allerdings um 22 Uhr ausgeschalten, um die Anwohner nicht zu stören. Insgesamt 65 Leuchten wurden an den Gebäuden entlang der Schwabacher Straße angebracht, die am Vorabend der Fürther Michaeliskirchweih am heutigen Freitag gegen 19.30 Uhr erstmals eingeschaltet werden.

Pünktlich zum Kirchweihstart spart das Rathaus bei seiner Festbeleuchtung eine Menge Energie. Mit Einbruch der Dunkelheit beleuchten ab Samstagabend keine herkömmlichen Glühbirnen mehr das städtische Wahrzeichen, sondern 1900 LED-Lampen. Die 8400 Euro teure Umrüstung, die die infra fürth gmbh im Sommer vorgenommen hat, auf die modernen, energieeffizienten Lämpchen spart bei einer Betriebszeit von etwa 400 Stunden rund 2300 Euro Stromkosten pro Jahr und ist zudem weitaus weniger wartungsintensiv als die Vorgängermodelle. Die beliebte Rathausillumination wird traditionsgemäß während der Michaeliskirchweih, in der Advents- und Weihnachtszeit und zu besonderen Anlässen eingeschaltet.

 

 

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Tucher Michaeliskirchweih-Pass 2009